Am Abend des 17. November 2013 kamen 15 Alumni aus dem Raum Aachen im Restaurant Stadtgarten zusammen. Die Alumni Chen Hengsi und Wang Peng hatten im Voraus einen gemütlichen großen Séparée im Restaurant reserviert. Das Restaurant Stadtgarten ist das beste Sichuan-Restaurant in Aachen und zugleich der traditionelle Treffpunkt der Aachener SJTU-Alumni. Seit 2009 finden die zweimal jährlich stattfindenden Alumni-Treffen hier statt.
Die Alumni kennen einander gut, und die Gesprächsthemen waren entspannt und vielfältig. Der Alumnus Wang Peng berichtete über die soeben abgehaltene Mitgliederversammlung 2013 des Alumni-Vereins Deutschland und ermutigte die erst vor Kurzem hinzugekommenen jungen Alumni, sich aktiv der großen Familie des Alumni-Vereins Deutschland anzuschließen. Die Alumni Xia Qiang und Chen Hengsi empfahlen den Anwesenden jeweils besonders sehenswerte Restaurants und Einkaufszentren in Frankfurt. Im weiteren Gespräch ging es unter anderem um die soeben in China eingeführte neue Regelung, dass Paare, bei denen ein Partner Einzelkind ist, ein zweites Kind bekommen dürfen, um die „beschwerlichen Erlebnisse" während des Reiseverkehrs zum Frühlingsfest und der Eiskatastrophe im Süden vor einigen Jahren bei der Heimreise in den Winterferien, um die Formalitäten für die Ausstellung der Heiratsurkunde im Konsulat, um die derzeitige Beschäftigungslage in der deutschen Automobilbranche sowie um die Zeit an der SJTU, als man wohnheimweise Mannschaften bildete und am Shanghaier Studenten-CS-Turnier teilnahm.
Während des Treffens genossen alle die feinen Gerichte, die die Alumni Wang Peng und Chen Hengsi ausgewählt hatten. Da das Restaurant auf Sichuan-Küche spezialisiert ist, kamen die Alumni aus Hunan, Chongqing und Sichuan voll auf ihre Kosten und genossen die scharf-würzigen, prickelnd-scharfen und sauer-scharfen Köstlichkeiten. Die Alumni aus Jiangsu, Zhejiang, Peking und Shanghai waren zwar in Sachen Schärfe etwas weniger firm, zeigten sich aber mit Gerichten wie gedämpftem Ei mit Mais, Pekingente und „Eichhörnchen-Fisch" sehr zufrieden. Beim Essen machte man gemeinsam Erinnerungsfotos.
Nach dem köstlichen Mahl teilten sich die Alumni in drei Gruppen auf und begannen mit Spielen. Die Alumni hatten Spielkarten, Laptops und Mehrfachsteckdosen mitgebracht und stürzten sich rasch in „Doudizhu", „Bashifen" und „CS". Das Zusammenspiel, das strategische Kalkül und die hitzigen Duelle beim Spiel versetzten alle gleichsam zurück in die grüne Jugendzeit im Wohnheim des Ost-, Süd- oder Westbereichs des Minhang-Campus. Die Veranstaltung zog sich bis in die späte Nacht; alle analysierten eifrig die Spiele, waren noch längst nicht müde und verabredeten sich zur nächsten Runde.
Einst kamen sie aus allen Landesteilen an der SJTU zum Studium zusammen; nun reicht das Band der Alumni-Freundschaft von Minhang im Südwesten Shanghais bis nach Aachen im Westen Deutschlands. Beim Vorlesungsbesuch „saßen wir gemeinsam am Fenster", beim Drachenbootrennen „überquerten wir gemeinsam den Fluss", beim CS „schulterten wir gemeinsam das Gewehr", beim Sammeln von Wildkräutern „gingen wir gemeinsam aufs Land". Diese Kommilitonen- und Alumni-Freundschaft wird in der Fremde umso kostbarer und wird mit der Zeit immer tiefer und beständiger.
(Gemeinsames Essen der Aachener Alumni)
(Aktivitäten nach dem Essen)
SJTU Alumni-Verein Deutschland
November 2013